Brauche ich ein Konto oder einen eigenen API-Key für AI Draw?
Kurzantwort: Nein
Nein, du brauchst kein Konto und auch keinen eigenen API-Key. Öffne AI Draw, schreib in ganz normalen Worten, was du willst – fertig. Im Gratis-Tier bekommst du 3 Diagramme pro Tag, ohne Anmeldung, ohne Konfiguration.
So funktioniert das Gratis-Tier
Die App läuft über einen eigenen Modell-Anbieter, es gibt also nichts einzurichten und nichts im Voraus zu zahlen. Gratis-Nutzer öffnen einfach die Seite und legen los. Drei Diagramme pro Tag, das ist das komplette Limit. Ob du ein Flussdiagramm, ein UML-Sequenzdiagramm, eine Cloud-Architektur-Skizze oder ein Organigramm willst – der Ablauf ist jedes Mal derselbe: beschreiben, und zurück bekommst du ein echtes, editierbares draw.io-Diagramm.
Der Pro Pass ist ein Code, kein Konto
Wenn du am Tageslimit anstehst, räumt der Pro Pass es weg: 9,90 $ für 30 Tage. Der Zugangscode kommt per E-Mail, und du fügst ihn in den Einstellungen ein. Das ist der komplette Vorgang – keine Registrierung, kein Passwort, kein Profil zum Verwalten. Alle Details findest du auf der Preisseite.
BYOK: optional, vor allem für Vielnutzer
In den Einstellungen gibt es außerdem eine Bring-Your-Own-Key-Option. Füg deinen eigenen AI-API-Key ein und du bekommst unbegrenzte Nutzung – die Rechnung geht dann an deinen Anbieter statt an uns. Ehrlich gesagt richtet sich das an Leute, die ihre eigenen Keys eh schon verwalten und das Limit loswerden wollen, ohne einen Pass zu kaufen. Fairerweise heißt das aber auch: Du bist jetzt selbst für Abrechnung und die Sicherheit deines Keys verantwortlich. Kommt drauf an, ob dir dieser Tausch den Aufwand wert ist.
Der ehrliche Haken: Ohne Konto nur im Browser
Hier kommt der Teil, mit dem niemand rechnet. Weil es kein Konto gibt, leben deine Diagramme in dem Browser, in dem du sie erstellt hast – gespeichert in localStorage. Privates Fenster geöffnet, Rechner gewechselt oder Browserdaten gelöscht, und die Diagramme sind weg. Meiner Erfahrung nach ist die Lösung: Exportieren, sobald es geht. Hol dir das PNG, das SVG oder die .drawio-Quelldatei – die lässt sich in jedem draw.io-kompatiblen Tool öffnen – und heb sie an einem sicheren Ort auf. Früh exportieren, oft exportieren – das ist die eine Gewohnheit, die dich rettet. Der Tageszähler hängt übrigens auch am Browser: Ein frischer Browser fühlt sich selbst mitten am Tag an wie ein Neustart von null.
Und bei der Privatsphäre ehrlich bleiben
Lass uns die Kanten offen ansprechen. Dein Prompttext wird schon an den AI-Modell-Anbieter (DeepSeek) geschickt, damit das Diagramm entstehen kann – komplett auf deinem Gerät verarbeitet wird nichts. Hochgeladene Bilder, Screenshots oder PDFs (die Diagramm-Nachbau-Funktion) werden nur für die jeweilige Anfrage genutzt und nicht gespeichert. Kein Datenverkauf, kein Content-Mining. Aber die Browser-Speicherung ist so sehr Einschränkung wie Feature: Datenschutz ist Standard, nur gibt es keinerlei Sync zwischen deinen Geräten. Wenn du von mehreren Geräten aus Diagramme baust, leg dir die Export-Gewohnheit jetzt zu.